top of page

Generalversammlung - 14. Mai 2022

Die Generalversammlung läutet gleichzeitig das Ende des alten Vereinsjahres wie der Beginn der neuen Saison ein. Dementsprechend wird auch bekannt wer den Verein verlässt und wer neu in den Verein aufgenommen wird. Die Seewooggosler mussten dieses Jahr den Austritt des langjährigen Mitglieds Alex Röösli und von Lukas Schurtenberger zur Kenntnis nehmen. Dem hingegen stehen die Aufnahmen von Selin Steiner, Jan Rohrer und Anina Häfliger. Auch im Vorstand kommt es zu einigen Veränderungen. Jana Unternährer gibt ihr Amt als Aktuarin nach 9 Jahren an Katja Stalder weiter und Sandra Warth das Amt als Sujetchefin an Jasmin Bächtold. Wir wünschen den beiden neuen Vorstandsmitgliedern viel Erfolg und Freude bei der Ausführung ihres neuen Ämtlis. Wir blicken auf ein Jahr voller Hochs und Tiefs, Hoffen und Bangen zurück. Mit etwas Glück konnte die Fasnacht ausgiebig gefeiert werden, für den Goslerball selbst hat es leider nicht mehr gereicht. Als Ersatz hat ein topmotiviertes OK kurzerhand ein Spring Break auf die Beine gestellt und mit vollem Erfolg und grossen Einsatz jedes Mitgliedes durchgeführt. Nun freuen wir uns auf eine neue, hoffentlich ganz normale (so normal wie eben mögliche :P) Fasnachtssaison.

Spring Break / Beerpong-Turnier - 23. April 2022

Danke für die tolle Pary!

Altfasnachtsausflug - 05. März 2022

Nach einer tollen Fasnachtswoche hatten die Gosler/innen ein paar Tage Zeit, sich im echten Leben einzufinden, Zeit mit ihren (Zweit)Liebsten zu verbringen und sich zu erholen. Doch schon bald fanden sie sich wieder zusammen für den traditionellen Altfasnachtsausflug, bei welchem auch die Hamburgertaufe nicht fehlen durfte. In der Werbung heisst es, alle 11 Minuten verliebt sich ein Single – ich parshippe jetzt. Bei den Seewooggosler heisst es: alle 8 Minuten trinkt ein Hamburger ein Shöttli, ich Car-Shöttle jetzt. Dies war die Aufgabe während der Carfahrt von Menznau auf den Stoos. In diesem Zeitablauf hörte man im Car immer wieder den Wecker, dann das Klirren der Shöttlis, die verteilt wurden und anschliessend die Burger & Burgerinnen, die mit Freude (!) tranken… uhhh aahhhh Bröscht mosch ha… Angekommen im Stoos folgte dann auch schon die erste Aufgabe. Während zwei Stunden hatten die neun Hamburger Zeit, Selfies mit Anwesenden zu machen, welche nicht unserer Guggenmusik angehörten. Die einen haben diese Selfies mit Menschen, Hunden, Pferden gemacht, andere haben eine Runde bezahlt, um ein Selfie zu erhalten und wieder andere waren mit einem Selfie zufrieden und haben die Zeit lieber in einem Liegestuhl an der Sonne verbracht. Nächster Treffpunkt – nächstes Spiel. Zwei Schwingerköniginnen haben wir in Luzern schon gesehen, können diese auch gegen die anderen Hamburger bestehen? Um dies zu prüfen, wurde das «Stoos-Schwingen – Winter edition» ins Leben gerufen. Nach ein paar Hosenlupfs, herzlichen Begrüssungen, Schneeabwischern und klammernden Äffchen war die neue Schwingerkönigin gekürt. Im Schlussgang gegen Sevi konnte sich Anina behaupten und ihren Preis entgegennehmen, welcher leider nicht ganz so lebendig war, wie gewünscht. Zurück in der Gemeinde wurden wir in Geiss im Ochsen mit einem feinen Essen verwöhnt. Nach dem Essen stand der Schluss der Burgertaufe an. Nach dem typischen Hamby-Drink gaben uns die neun Hamburger/innen ein Lied zum Besten. Wie im Lied vorhergesagt, schwankten einige Gosler/innen noch… Sollten sie nach Geiss wirklich schon nach Hause gehen und die Fasnacht definitiv für beendet erklären? Die Antwort einiger lautete definitiv nein und somit wurde die Party im Mägi noch weitergeführt.

Güdisdienstag - 01. März 2022

Noch immer hoch motiviert aber auch bereits ein wenig wehmütig, starteten wir in Doppleschwand in den letzten Fasnachtstag. Wir liessen es uns nicht nehmen, unserem Ex Tampi Pasci in seinem Geschäft einen Besuch abzustatten und feine Pizza zu essen. Eine Runde aufs Haus gabs dann auch noch obendrauf. Zurück an der Bar und im Kafizelt vertrieben wir uns die Zeit mit Tanzen, Schunkeln und Anstossen. Den letzten Auftritt der Saison durften wir dann kurzerhand im Kafizelt zum Besten geben. Für den goldenen Abschluss ging es dann zurück nach Menznau ins Mägi und weiter ins Phils. Natürlich durfte auch das neuste Goslermitglied Paul der Gaul nicht fehlen. Mit einer Extrarunde um den Kreisel kam er schlussendlich ins Phils getrabt, wo er gleich zwei spezielle Momente in seinem jungen Leben erleben durfte. Zum einen fand seine Taufe statt und dann hat er sich auch noch einen Gosler angelacht, welcher ihm kaum noch widerstehen konnte. Mit vielen Shöttlis, toller Musik und einfach hammer Leuten fand die Fasnacht ihren Abschluss. Danke vielmals an alle Sponsoren, Zuhörer/innen und einfach an alle, die unsere Fasnacht zu dem gemacht haben, was sie war – einfach nur genial – der helle Wahnsinn.

Güdismontag - 28. Februar 2022

Endlich war es wieder soweit. Der heiss ersehnte Güdismontag in Luzern stand an. Diesmal geschminkt aber ohne Grind, so typisch Landgugge halt. Dafür haben wir uns für die Zugfahrt vorbildlich maskiert. Den Weg zum Manor Ständli fanden wir dieses Mal auch ohne Gässle. Die anschliessende Verpflegung im heimeligen Keller des Manors wurde genutzt, um die Nervosität etwas in Schach zu halten. In kurzer Zeit würden wir auf der Rathausstäge den Auftritt der Woche erleben. Auch dieses Jahr raubte einem die grossartige Kulisse vor der Stäge wortwörtlich den Atem. Unsere treuen Menznauer Fans hatten sich in Scharen versammelt und jubelten uns zu. Der Blau-goldene Fötzeliregen war einfach Wooaaau und man musste sich richtig konzentrieren, um während diesem Moment das Spielen nicht zu vergessen. Der Auftritt ist immer ein einzigartiges Erlebnis. Mit diesem Erlebnis im Gepäck sind alle ready, um die verschiedenen Plätze der Stadt unsicher zu machen. Im Magdi, unter der Egg, an der Bahnhofstrasse oder auch am Mühleplatz waren feiernde Gosler eis am näh näh näh. Unter der Egg haben zwei Schwingerköniginnen bewiesen, dass sie die Kränze auf ihrem Kopf verdient haben und Marti Reto kurzer Hand (wenn auch nicht zwingend geplant) auf den Rücken gelegt. Bei hammermässigen Guggenklängen, grandiosem Wetter und einer tollen Truppe liess es sich problemlos in Luzern verweilen und geniessen.

Fasnachtssonntag - 27. Februar 2022

Frisch geschminkt, verwandelten sich ein Grossteil der Seewooggosler zur Läuferriege Menznau und machten sich bei schönstem Wetter zu Fuss auf nach Geiss. Mit einem Smirnoff in der Hand ging es los und das Lied «ich habe mir überlegt mit dem Saufen aufzuhören, aber ich schwanke noch», ging wohl nicht nur einem der Anwesenden durch den Kopf. Angekommen liessen wir es uns mit feiner Steinpilzsuppe und Bier gut gehen. Natürlich bedankten wir uns ausgiebig mit einem Ständli. Ein Teil der Goslerfamilie liess es sich auch nicht nehmen, der Wöschwiber Bar einen Besuch abzustatten. Am späteren Nachmittag brachte uns Andi im Car einmal mehr sicher weiter zum nächsten Auftritt. In Grosswangen galt es, die prächtig hohe Bühne sicher zu erklimmen. Das relativ überschaubare Festgelände tat der Stimmung keinen Abbruch. Das DJ-Pult wurde unsicher gemacht, das Nageln ausprobiert und erste Höhenflüge unternommen. Auch ein Flämmli und eine währschafte Mahlzeit in der nahegelegenen Beiz waren eine willkommene Option.

Fasnachtssamstag - 26. Februar 2022

Für einen guten Start in den Samstag wurden wir von zwei Gosler-Gründungsmitglieder zu Speis und Trank eingeladen. Familie Hunkeler hat mit ihren Nachbarn eine tolle Sache auf die Beine gestellt und uns mit feinem Raclettbrot und Getränken versorgt. Weiter ging es in den höchsten und an diesem Tag wohl auch kältesten Teil unserer Gemeinde. Mit lustigen Geschichten des Vortags, leckeren Getränken und guten Gesprächen verging die Zeit auf dem Menzberg wie im Flug. Bevor die Meeresgötter ihre Melodien im Haus Gottes – also sozusagen einem Heimspiel zum Besten gaben, wurde die Aufgabe des Tages bekannt gegeben. In den letzten zwei Jahren hat vielen die Nähe gefehlt: Um dem entgegenzuwirken haben zwei Burgerinnen das Kussgame ins Leben gerufen und mit einem Schlag ganz viele Gosler/innen paranoid gemacht. Ob das nun eher einer körperlichen Annäherung oder Entfremdung dient sei dahin gestellt J Für die heilige Stunde hat sich das Pfarreiteam einmal mehr viel Zeit genommen um einen fasnachtsgetreuen Gottesdienst auf die Beine zu stellen. Nach der Kirche und einem Ständli auf dem Kirchenplatz machten wir uns auf, um den Raguball in Rain zu rocken. Vielleicht hat das den anderen Göttern nicht so gut gefallen und sie wollten uns noch etwas ärgern, indem wir gefühlte 10x um das ganze Fest laufen mussten, bis wir am Auftrittsort angekommen sind. Unsere frühe Auftrittszeit liess einige Interpretationen für den restlichen Abend offen… ganze sechs Stunden hatten wir noch Zeit, bis der Car uns wieder ins heilige Menznauerland zurückbringen würde… Mit dabei waren auch einige Probegosler/innen, welche Guggenluft schnuppern wollten und sich mit dem Rest der Guggenmusik ins Getümmel stürzten.

Fasnachtsfreitag - 25. Februar 2022

Vom Lamm über Kneubühler hin zum Altersheim und dann in den Rüdel, so muss es sein. Die Ständlitour mit vielen tollen Begegnungen an verschiedenen Standorten war wie immer eine schöne und gemütliche Angelegenheit. Beim Rüdel angekommen war es an der Zeit, sich langsam aber sicher auf den anstehenden Fäger Ball einzustimmen. Zu diesem Zeitpunkt war es uns noch nicht klar, dass auf dem Heimweg ein neues Mitglied mit on tour sein wird. Der Fäger Ball startete und der Goslerecke «hinde links» wurde eingerichtet. Der Auftritt nahte und alle topmotivierten Gosler/innen standen Lüku gegenüber, was kann da noch schief gehen? Genau, gar nichts. Mit «viel Freud & fullgas-Klängen» war der Auftritt ein weiterer Höhepunkt des Abends. Doch jetzt zurück, zu unserem neuen Mitglied. Schon ein paar Mal waren die Gosler nahe dran die Tanne oder das Schwein in Luthern zu ersteigern – nie wurde es vollbracht. Jetzt ist auch klar wieso…, denn wer will eine Tanne, wenn man einen Paul haben kann? Mit viel Jubel wurde Paul der Gaul im Barzelt und in der Goslerfamilie willkommen geheissen und seine Ankunft ganze Nacht gefeiert. Car-Andi staunte nicht schlecht, als er sah, welches Mitbringsel er von Wolhusen nach Menznau transportieren durfte. Während die einen Paul in seinen Stall gebracht haben, haben die andern die beste Spaghetti Cinque Pi-Suppe gegessen. Danke an dieser Stelle an die begabten Köche.