Fasnachtswoche

Uslompete

Am Dienstag fragten sich wohl viele... Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät? Denn die Fasnachtswoche ist rasant vergangen und schon stand der letzte Tag an. In Doppleschwand hatten wir vor dem Umzug noch Zeit, um unserem Alt-Tampi Hallo zu sagen. Hallo Päscu, Hallo Renate! Anschliessend an den kleinen Umzug ging es ab ins Festzelt. Die Vorstandsshötli-Runde war dabei für die Mitglieder ein gefundenes Fressen und sie sorgten dafür, dass diese nicht allzu schnell endet.

 

Gegen Abend stand die Rückreise nach Menznau an, für die neue Uslompete im Phils. Nochmals alle zusammen, genossen wir gemeinsam den letzten Abend, bevor es zurück ins echte Leben ging.

 

 

Das eigentliche Ziel der Fasnacht, den Winter zu vertreiben, war bei schönstem Frühlingswetter eher schwer zu erreichen. Somit widmeten wir uns den untergeordneten Zielen wie zusammen Musik zu machen, guter Zusammenhalt und eine tolle Zeit haben. Zum goldigen Ende kam der Winter dann doch noch für ein kurzes Gastspiel vorbei. Ein gewisses Mitglied würde dies wohl wie folgt kommentieren… schön besch cho, no besser gosch weder :P

 

An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen Fasnachtsbegeisterten aus der Gemeinde, welche uns immer und überall unterstützen. Sei es mit Material für unseren Gosler- & Chorbball, mit einer feinen Verpflegung und einem heissen Tee beim Ständli, oder ganz einfach auch als Zuhörer bei unseren Auftritten - ihr seid genial und wir sind sehr dankbar dafür! Ebenfalls ein riesiges Dankeschön gehört den Anwohnern des alten Feuerwehrmagazins im Schlossrain, für das Verständnis über die etwas lauteren Tage.

Montag

Das nächste Highlight lässt nicht lange auf sich warten. Bei traumhaft kitschigem Frühlingswetter waren wir in Luzern zu Gast. Nachdem wir die Gassen der Altstadt mit unseren Klängen verschönerten, wartete die Rathaustreppe zusammen mit gefühlt halb Menznau und weiteren unzähligen mitgereisten Gosler-Ultras auf uns. Geglückter Auftritt, massive Stimmung, Gänsehaut und Konfettiregen, dass die Treppe grün bedeckt war – was will man mehr?! Einfach nur suuuuper gseh!!! Während die Burgers ihre inoffizielle Taufe in Angriff nahmen, machten die restlichen Gosler und Goslerinnen die Stadt unsicher. Egal ob unter de Egg, in den Gassen oder beim Gema trinken – wir waren überall präsent!

Sonntag

 Früh ging es wieder los – diese Uhrzeit war nicht all zu famos. Doch alles hat seinen Grund. Heute war es das traditionelle Ständli in Geiss. Bei feinster Suppe genossen wir die Zeit im dritten Teil unserer Gemeinde und tankten Kraft für den restlichen Tag.

 

Der nächste Halt war Ruswil, hier stand ein Umzuuuuuug an. Aber nicht irgendeiner, der längste unserer Saison. Doch mit den tollen Wagen und den vielen Fasnächtler am Strassenrand gingen auch die 1.6 km schnell vorbei. Wieder einmal war unser Auftritt früh eingeplant, früh genug, dass nicht mal unser Tampi den Vizetag einziehen konnte. Das Jubiläum der Rottalschränzer liess sich sehen. Mit der Deko entführten sie uns direkt nach Amerika. Der Abend noch jung, viel kann passieren. Gab es eventuell sogar eine Gosler’sche Hochzeit bei der Wedding Chapple? Oder doch nur ein Strip im Bar Zelt? Ebenfalls wird über verschiede Überflieger (über die Bühne, aus dem Car) gewerweisst. 

Samstag

Am Samstag stand hoher Besuch an. In der Nachbarschaft von unserem Guggenlokal waren wir beim «Das wird jetzt en Sach sii-Röschu», oder auch bekannt als Ex-Gosler und Ehrenmitglied, zu Gast. Neben den Sprüchen mangelte es auch nicht an Getränken und Essen. Für einen gewissen Gosler war dies zu viel, ein Mittagsschlaf auf dem Balkon konnte auch durch die Sonnenstore nicht gestört werden. Als Dank für die geniale Gastfreundschaft gaben wir nochmals fullgas beim Ständli. Das Hörnli von Roger konnte nun offiziell verabschiedet und an die Nachfolgerin übergeben werden. Auch unsere kleinsten Fans begeisterten wir an der Kinderfasnacht mit unseren Klängen. Was jedoch bei all dem Konfetti und Zucker nicht einfach war. Ein weiteres Ständli stand bei «Keine Feier ohne Meier» an, neben der Familie und Anhang waren auch die Kühe von uns überzeugt. Nach ausgiebiger Verpflegung durfte das 1-Fränklere, Meiern (passend zum Gastgeber) oder auch lautstarke Singen nicht zu kurz kommen. Man(n) munkelt, dass sogar der Mittagsschlaf-Gosler wieder auftauchte… Mit vielen potentiellen Neu-Hamburgern im Gepäck genossen wir in Dagmersellen eine frühe Auftrittszeit. Danach hatten wir genügend Zeit, um ausgelassen zu feiern. Zurück in Menznau ging es für einige zurück zum Anfang: Danke Marti-Party für die Küche zum Spaghetti machen! Mit vollem Magen schläft es sich besser und leidet sich weniger… 😊 

Freitag

Einige frisch und fröhlich (man munkelt nach 9 Stunden Schlaf), andere noch etwas im Energie-Spar-Modus, starteten wir mit dem Ständli beim Phils, Napf-Beck und Stockschlag. Beim nächsten Ständli bereute ein gewisser Gosler die Parksituation seines Autos. Nach dem Auftritt war aber dann auch das letzte «Accessoire» wieder am Auto angebracht. Weiter ging es zu unseren ältesten Fans ins Altersheim. Während dem Spielen wollte sich ein gewisser Gosler mit dem Lift abschleichen. Wollte er bereits ein Zimmer für seinen baldigen Einzug reservieren? Last but not least war das Rüdel-Ständli an der Reihe. Unseren Sponsoren an dieser Stelle nochmals ein riesiges Dankeschön. Die Gosler sowie der Goslerball wären nicht dasselbe ohne euch!

In Nottwil war ein Guggenbattle gegen die Bielbachfäger Ruswil angesagt. Aber ist spielen denn wirklich nötig? Kann man dies nicht einfach auf der Tanzfläche regeln? Der Organisator war da nicht ganz der Meinung, deshalb wurden kurzerhand beide Punkte abgehakt. Auf dem Nachhauseweg hatten einige noch nicht genug und mischten das Fest im Nachbarsdorf noch etwas auf. 

Schmudo

Ähhäha jetzt simmer weder do… Nach langem Warten ging es endlich mit der fünften und besten Jahreszeit los! Mit viel frühaufgestandenen Fasnächtlerinnen und Fasnächtler weckten wir Menznau. Gestärkt vom Zmorgen ging es weiter nach Willisau zum Ständle und an den Kinderumzug. Nicht nur der neue Schwingerkönig J.St. wurde geehrt, sondern auch der Prinz Champus wurde zurück ins Leben gerufen… Natürlich durfte die Fasnachtsstimmung auf dem Menzberg nicht fehlen. Bei wunderschönem Wetter und Aussicht verbreiteten sich unsere Klänge bis in die weite Ferne. Zur Belohnung versorgten uns die Kinder (hoffentlich zukünftige Gosler) mit Menzberger-Kaffi, viiiiiel Menzberger-Kaffi, okay zu viel Menzberger-Kaffi 😊. Aber irgendwie mussten wir ja schliesslich die Verspätung vom Car überbrücken. Leicht verspätet sind wir sehnsüchtig in Sempach erwartet worden. Nach gerocktem Auftritt haben die Gosler eine Bar gefunden und nicht so schnell wieder verlassen. Trotz Zeitunstimmigkeiten mit Car-Andi, hat die Heimfahrt dann doch noch geklappt. 

Powerweekend

Nach dem Goslerball ist vor der Fasnacht. Dazwischen liegt «nur» das alljährliche, legendäre Powerweekend.

 

Dieses startete am Freitag am Pflotschmuusball in Wikon. Am Freitag war noch nicht so viel los, so dass die Gosler die Halle und die Bar für sich einnehmen konnten. Dem einen gefiel dies etwas zu gut oder war noch im Hochzeitsfieber vom Vortag gefangen und verpasste promt den Car.

 

Am Samstag ging es auf nach Oberrüti an den Mugumu-Ball, dies liessen sich auch ein paar ehemalige Mitglieder nicht entgehen. Die Deko war einfach nur WOW, anders kann man dies kaum beschreiben. Analog der Deko waren auch die Performances der Guggenmusiken. Bei unserem Auftritt wollten wir uns unseren Vorgänger anschliessen und haben dies auch super hingekriegt. Nun stand der weiteren Party nichts mehr entgegen. Ein Gosler-Ecken wurde eingerichtet, es wurde getanzt, getrunken, gefeiert. Die Party kannte kein Ende und ging im Car und anschliessend im Mägi oder in Buttisholz weiter.

 

Obwohl einige vom Vorabend noch etwas gezeichnet waren, ging es am Sonntag ab zu unserer Hauptprobe an der Städtlifasnacht in Willisau. Bei schönstem Wetter konnten wir beim Umzug zum zweiten Mal unsere Grinde präsentieren und einige Ständli zum Besten geben.  Die Hauptprobe ist im Grossen und Ganzen geglückt und wir warten nun voller Motivation und Vorfreude auf die Fasnacht 2020.

30 Jahre Ämmegosler Äbnet

Wie bereits eine Woche vorher waren am frühen Nachmittag rund 40 Gosler top motiviert auf dem Weg ins Amt Entlebuch. Diese Woche stand das Jubiläum der Ämmegosler auf dem Programm. In bester Stimmung und gesättigt mit feinster Lasagne konnte die Party starten. Bei unserem Auftritt um Mitternacht war klar, dass wir nicht an der Leistung der vergangenen Woche anknüpfen wollen. Dies ist uns gelungen und wir konnten einen tollen Auftritt liefern. 

45 Jahre Jungguuger Doppleschwand

"ICE hemmer no emmer gno" - egal ob ein Tee Zwätschge, Gin Tonic oder ein Smirnoff. Mit dem Motto der Jungguuger können wir uns definitiv identifizieren. Top motiviert am vergangenen Wochenende anzuknüpfen, machten sich die Gosler auf den Weg nach Doppleschwand. Einige waren dann wohl doch etwas zu motiviert, dem Motto der Heimguggenmusik gerecht zu werden, wodurch der Auftritt kurz nach Mitternacht eher mässig ausfiel. Vor allem bei der Ansage des Liedes "Don't Gimme That", waren sich viele Gosler einig, dass der Lied-Titel (Tu mir das nicht an) ziemlich passend ist.

Geisterparty Wolhusen

 

Endlich ist es soweit! Am letzen Samstag herrschte im Guggenlokal Megi wieder fasnächtliches Treiben. Bereits am frühen Nachmittag trafen sich die Goslerinnen und Gosler zum «Schminke-Trinke». Neben dem Bepinseln durfte das gemeinsame Beisammensein, Jassen und Einstimmen auf den Abend nicht zu kurz kommen. Bevor wir den Weg ins Nachbarsdorf angetreten haben, gab es eine kurze Hauptprobe auf dem Rickenplatz. Neben der Premiere von unserem Robin Hood-Kostüm, war es auch der erste Auftritt unter dem neuen Tampi Lukas Emmenegger. Mit grosser Euphorie ging es an das Monsterkonzert nach Wolhusen. Mit dem bestens bekannten «Hollywood Hills» starteten wir in die neue Saison.

 

Die Zeit bis zu unserem Auftritt konnten wir im Kaffezelt oder an der Bar gut überbrücken, bis es dann um 22.45 Uhr wieder ernst galt. Jeder riss sich zusammen und wollte unserem neuen Tampi einen gelungenen ersten Auftritt bescheren. Bejubelt von den vielen mitgereisten Fans, ist uns der Saisonstart in die Vorfasnacht 2020 gelungen.

 

Danach mussten wir uns nicht verstecken. Der Ecken «hende rechts» vom Partyzelt wurde kurzerhand in den «Gosler-Ecken» verwandelt. Dance Battles und andere Tanzeinlagen waren herzlich Willkommen, aber auch ein gemeinsames Anstossen durfte nicht fehlen. Bis in die frühen Morgenstunden wurde getanzt, gelacht und gefeiert. Schliesslich war es die letzte Geisterparty und «Austrinkete» in der Vereinsgeschichte der Bahnhofgeister, welche sich nach dieser Fasnacht auflösen werden.

 

Nächste Woche freuen wir uns auf das Jubiläumsfest in Doppleschwand – See you there!

Probeweekend 01.11. - 03.11.2019

 

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte fragen sich wohl einige Gosler bereits nach dem Probeweekend… «wo war ich in der Nacht von Freitag auf Montag?» Die Antwort darauf ist relativ einfach: Im Bühl 572 in Walkringen, auch bekannt als ein tolles Lagerhaus. Dort wurden wir drei Tage lang vom Küchenteam, bestehend aus sechs Ex-Gosler/-innen, mit feinstem Essen verwöhnt. Dank ihnen gab nicht der knurrende Magen den Takt an, sondern unser neuer Tampi Lüku. Zusammen mit den Registerleitern hat jedes Register die neuen Lieder geübt und an den alten gefeilt. In der anschliessenden Gesamtprobe hörte man dann auch bereits die ersten Fortschritte.

 

Natürlich durfte auch das «gemütliche» Beisammensein nicht fehlen. Für den geselligen Teil haben sich alle Register ein Spiel ausgedacht. Das Wasser, welches beim Hörnli-Spiel «Aushalten – nicht Lachen» ausgespuckt wurde, hätte ein gewisser Gosler am nächsten Tag gebrauchen können. Da lautete eine der Challenges «20 trockene Biskuits in zwei Minuten zu essen» – Tampis Vertrauen in seinen Vize-Tampi sei Dank.

 

Nach den organisierten Spielen ging es weiter auf die hausinterne Tanzfläche, an die Bar, zum 1-Fränklere und Meiere..., ahhhh ond gjasset hend sie ou no.

 

Während die einen noch (oder schon) schliefen, versammelte sich die SWG-Kleinformation unter Star-Tambourmajor Müsli (J.P. Name der Redaktion bekannt) und gab nochmal alles. Ob diese Nachtprobe einen positiven Einfluss auf die letzte Gesamtprobe vom Sonntag hat, ist nicht bekannt.

 

Nach der Gesamtprobe am Sonntag ging es noch ans putzen und bereits am Mittag waren wir wieder auf dem Weg zurück in die Heimat.

 

Vielen Dank an die Registerleiter und das Küchenteam für die grandiose Unterstützung und Verkostung während des verlängerten Wochenendes. Natürlich gehört auch ein Dankeschön unserem Tampi Lüku für die super Organisation.

 

Probebeginn 07.10.2019

Die Tage werden kürzer, das Wetter wird kühler, unsere Zeit ist gekommen. Von nun an kann oder muss sich die Menznauer Bevölkerung am Montagabend wieder über musikalische Unterhaltung freuen. Mit unserem neuen und top motivierten Tampi Lüku haben die Goslerproben wieder gestartet.

Geburt Elia

Die Seewooggosler gratulieren Karin und Sändu zur Geburt ihres Sohnes Elia und wünschen der kleinen Familie alles Gute für die Zukunft und viel Freude mit ihrem kleinen Sonnenschein.

Generalversammlung

Nach einer langen, rüüdig schönen und erlebnisreichen Fasnacht kamen die Seewooggosler am 18. Mai 2019 zur 33. Generalversammlung im Gasthof Lamm in Menznau wieder zusammen.

Nach der Begrüssung durch den Präsidenten Roland Stöckli und einer Stärkung begann der offizielle Teil der Generalversammlung.

Leider gab es auch dieses Jahr Austritte. Tom Häfliger gab nach sage und schreibe 23 Jahren Mitgliedschaft seinen Austritt aus dem Verein bekannt, zusammen mit vier weiteren langjährigen Gosler: Herbert Aregger, Kilian Aregger, Roger Marti und Pascal Naef. Vielen Dank für die aktive und engagierte Mitarbeit!

Den Austritten gegenüber standen die Neuaufnahmen. Nach einem erfolgreich absolvierten Hamburgerjahr wurden Katja Stalder, Sabrina Riedweg, Kevin Hunkeler und Joel Steffen unter Applaus im Verein aufgenommen und begrüsst.

Auch im Vorstand gab es eine Änderung zu verzeichnen. Die Ära Pascal Naef geht zu Ende. Nach acht Jahren legt er sein Amt nieder und gibt den Tamburmajorstock an Lukas Emmenegger weiter. Wir danken Pascal für seinen grossartigen Einsatz während der letzten Jahre und freuen uns, mit Lukas einen musikalischen und motivierten Nachfolger für Pascal gefunden zu haben.

Weiter gab es zahlreiche Ehrungen für jahrelange Vereinstreue vorzunehmen. Für 15 Aktivjahre bei den Goslern durfte Roger Marti die Ehrenmitgliedschaft in Empfang nehmen. Kilian Röösli und Pascal Naef blicken auf 10 aktive Goslerjahre zurück und Joel Ziswiler, Andreas Thalmann und Michael Stöckli durften die Gosler zu 5 Aktivjahren gratulieren. Herzlichen Glückwunsch allen Jubilaren.